| Die Geschichte vom Drachenbootfahren |
Weit vor Christi-Geburt entwickelte sich in einer Region Chu, im heutigen
China, das Drachenbootfahren. |
Um die bösen Wassergeister fernzuhalten, baute man später riesige Drachenköpfe und Schwänze an das Boot. Zum gedenken an den Dichter und Staatsmann Chu` Yuan paddelt man in jedem Jahr, am 5. Tag des 5. Mondes, auf dem Fluss Mi-Lo an die Unglückstelle. Die daraus entstandenen Drachenbootrennen wiederspiegeln die Einigkeit des Volkes und mahnen an die Ideale des Dichters. |
Heute hat sich der Drachenbootsport in Asien zu einem bunten Kulturfest entwickelt. Die Verbreiterung nach Europa und Amerika kam erst Anfang des 1900 Jahrhunderts. |
1980 fand in England das erste Drachenbootrennen statt. Für Deutschland war
Hamburg der Vorreiter. Zum 800. Hafengeburtstag 1989, paddelten die ersten Teams
auf der Elbe. |
In Sachsen wurde 1991 zum Elbhangfest in Dresden das erste Drachenboot gesichtet. Daraus hat sich eine lebendige Sportszene im Freistaat entwickelt und ist in fast allen großen Städten auf dem Vormarsch. |
Lange hat es gedauert, ehe der Begriff "Drachenboot" auf der Bischofswiese
zu Technitz, bzw. in der Sektion Kanu des ESV Lok Döbeln, zu hören war. |
Nach dem Sportfreund Hundrieser, ca. 100 Ausschreibungen an Betriebe, Institutionen und Vereine verteilte und nur 5 Meldungen zurückkamen, war die Begeisterung erst mal am Boden. |
Nach intensiver Vorstellung der Sportart im Landkreis, waren die ersten 18
Mannschaften für den ersten Spitzstein Drachenbootcup am 09.09.2000 gefunden.
Der Erfolg war überwältigend. |
Mit dem Cup, entwickelte sich auch das Bedürfnis, die Sportart auf der
Bischofswiese zu etablieren. In Verhandlungen mit dem Sächsischen Kanuverband
und Sponsoren, bekam die Sektion Kanu am 05.05.2001 ihr eigenes Drachenboot.
In einer zünftigen Taufe wurden durch die Taufpaten Monika Dehnert, Ihres
Zeichens Ortschaftsratsvorsitzende von Technitz und Slalom- Europameister Michel
Bereck der "Biwi" das Leben eingehaucht. |